altmarkgeschichte

Datenbank Historischer Grabmäler der Altmark





Marie Elisabeth Müller

Weede

Sterbedatum:
01.11.1868
Ort:
Kl. Engersen
Standort:
Kirchhof
GPS:
11.365033 - 52.621289

Beschreibung:

Zustand:
Das Grabmal aus Sandstein ist vollständig erhalten. Die Inschriften der Süd- und Ostseite sind stark verwittert und nicht mehr lesbar.

Aufbau:
Auf einem quadratischen Sockel steht die Grabstele, deren Seiten durch Lisenen begrenzt werden. Darüber befindet sich ein umlaufendes Gesims, welches die unteren rechteckigen Schriftfelder von den darüber liegenden quadratischen Feldern trennt. In jedem dieser Felder ist ein Schmuckrelief zu finden (Ostseite: Lorbeerkranz, in dem sich zwei Hände greifen, Nordseite: Rosengebinde mit drei Blüten, Westseite: auf einer Basis stehendes Kreuz, an das links ein Herz und rechts ein Anker angelehnt ist, Südseite: zwei sich kreuzende, nach unten geneigte Fackeln). Den oberen Abschluss bildet ein überkragendes Gesims, auf dem sich in jeder Ecke eine Fiale erhebt.

Inschrift Ostseite:
Hier ruht in Gott
… Gattin



Inschrift Nordseite:


Inschrift Westseite:

… von den Trauernden
Hinterbliebenen
Joachim Andreas
Müller als Gatte
Bertha, Gustav,
Wilhelm Müller
als Kinder,
Chatharine Marie
Weede geb. Schulz,
als Mutter.

Inschrift Sockel Westseite:
Verfertigt von A. Fischer in Gardelegen.

Inschrift Südseite:


Anmerkung:
Die Verstorbene ist lt. Kirchenbuch zu Wernstedt am 10. September 1836 als Tochter des Kossaten und Kirchenvorstehers Joachim Christoph Wede und der Marie Elisabeth Lange geboren. Am 1. Juli 1856 geht sie die Ehe mit dem Ackermann und Gastwirt Joachim Andreas Müller in Kl. Engersen ein. Dieser verheiratet sich nach dem Tod seiner Ehefrau, um seine unmündigen Kinder zu versorgen, in zweiter Ehe am 14. Februar 1870 mit Sophie Marie Alwine Lemme aus Kl. Engersen.

Abmessung: 2,12 m Gesamthöhe inklusive der Fialen

Lage:
Die Grabstele befindet sich auf dem Friedhof östlich des Chores beinahe auf der Längsachse der Kirche.

Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2017